Öffentliche Vortragsrunde zum Wassermanagement der Stadt Zerbst
Große Resonanz gab es für die öffentliche Gesprächsrunde der Stadt Zerbst zum Wassermanagement im März 2022. Am Mittwoch, den 20.04. um 15 Uhr soll es im Katharina-Saal (Stadthalle) in Zerbst eine Fortsetzung geben. Der Blick geht nun weiter in die Zukunft und es geht um Projektionen vor dem Hintergrund des Klimawandels.
Frau Dinse (GCI, GF) wird zu Klimaprojektionen für das WW Lindau sprechen. Weitere Referenten vom Department Seenforschung, UFZ Magdeburg, der Trinkwasserversorgung Magdeburg GmbH und vom Gewässerkundlichen Landesdienst werden ebenfalls Vorträge halten.
Die GCI-Vortragsfolien können Sie hier herunterladen.
Die weiteren Vorträge werden auf der Webseite der Stadt Zerbst bereitgestellt:
Vorträge auf der Webseite Stadt Zerbst
Fachbeiträge zur FH-DGGV-Tagung 2022
GCI beteiligt sich auf der FH-DGGV-Tagung vom 23.03.-26.03.2022 online am fachlichen Austausch mit zwei Fachvorträgen.
Herr Möhler präsentiert am Do, 24.03.2022 um 12:45h „Klimaprojektionen für das Wasserwerk Lindau in Sachsen-Anhalt als Planungsgrundlage eines zukunfts- orientierten und nachhaltigen Einzugsgebiets- managements“ im Themenblock "Dürreperioden - Herausforderungen für die zukünftige Grundwasserbewirtschaftung".
Herr Jenn referiert zum Thema „Ursache des Chloridanstiegs in einem Wasserwerk südwestlich Berlins – geogen salinar oder anthropogen?“ am Do, 24.03.2022 um 15:00h im Themenblock "Grundwasserversalzung – Ursachen, Herausforderungen und Ausblicke".
Sulfat in der Spree – Gefährdungsbeurteilung am Beispiel des WW Briesen
Florian Jenn, Franziska Mehler & Silvia Dinse (alle: GCI GmbH) haben in der Fachzeitschrift des DVGW einen Fachartikel zur Fragestellung der Gefährdungsabschätzung der Trinkwasserversorgung am WW Briesen an der Spree veröffentlicht.
Als Folge der jahrzehntelangen bergbaulichen Aktivitäten im Lausitzer Braunkohlerevier sind in der letzten Dekade erhöhte Sulfat- konzentrationen in der Spree zu beobachten. Sulfat kann deshalb für Wasserwerke entlang der Spree einen chemischen Belastungs- parameter darstellen – insbesondere, wenn die Wassergewinnung auf Spreewasser zur künstlichen Grundwasseranreicherung ange- wiesen ist. Für das zur Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH gehörende und von diesem Sachverhalt betroffene Wasserwerk Briesen wurde in diesem Kontext eine Gefährdungsbeurteilung hinsichtlich des Parameters Sulfat in Anlehnung an DIN EN 15975 2:2013 durchgeführt. Unterstützt durch ein Grundwasserplanungsmodell, bewerteten die Projektbeteiligten anschließend verschiedene Maßnahmen zur Risikobeherrschung.
InfraSPREE 2021 in Berlin
GCI beteiligt sich an der Fachkonferenz mit einem Vortrag im Themenblock „Nachhaltige Infrastruktur in Zeiten des Klimawandels“. Herr Möhler spricht über die „Auswirkung des Klimawandels und Anpassungsstrategien für das Wasserwerk Colbitz in Sachsen-Anhalt“ am 30.09.2021 um 10:00h in Saal 2.
Publikation in der Zeitschrift "Grundwasser" - Themenheft Klimawandel 2021
Im Rahmen eines Fachbeitrages in der Zeitschrift Grundwasser erläutern Felix Möhler (GCI), Christiane Wiesner (TWM) und Dr. Alexander Ruhland (TWM) Klimaprojektionen für das Umfeld des WW Colbitz.
Der Fachbeitrag diskutiert Auswirkungen des Klimawandels im Wasserwerkseinzugsgebiet im Zusammenhang mit der Veränderung des Grundwasserdargebotes und zeigt erforderliche Maßnahmen und Handlungsoptionen auf. Die Untersuchungen zeigen, dass langfristig mit erheblichen Veränderungen des Grundwasserdargebotes und der Hydrodynamik im Einzugsgebiet zu rechnen ist. Hierzu zählen bis zum Jahr 2100 ein klimabedingtes Absinken der Grundwasserstände, eine Ausweitung der Einzugsgebiete um 50% der heutigen Fläche und eine Verdopplung des Infiltrationsbedarfs. Weiterhin werden Maßnahmen zur Umsetzung auf organisatorischer und administrativer Ebene vorgeschlagen, die dazu beitragen können, die öffentliche Trinkwasserversorgung im mittleren Sachsen-Anhalt langfristig zu sichern.
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