GCI auf der FH-DGGV-Tagung 2026 in Leipzig
Vier Fachvorträge und ein Posterbeitrag
Auf der 30. FH-DGGV-Tagung „Grundwasser und Wassersicherheit im Wandel“ (10.–13. März 2026, Leipzig) ist die GCI GmbH mit vier Fachvorträgen und einem Poster vertreten. Unsere Beiträge adressieren aktuelle Herausforderungen in Monitoring, numerischer Modellierung und Digitalisierung von Grundwassersystemen.
Unsere Vorträge
Rohrpassivsammler – Eine innovative Messeinrichtung zur Passivsammler-basierten Überwachung von PFAS und anderen Wasserinhaltsstoffen
11.03.2026 | 11:00–11:15 | Session S13 | ID 138
präsentiert von Jörg-Helge Hein (GCI GmbH)
Der patentierte GCI-Rohrpassivsammler ermöglicht eine zeitintegrative, quantitative und hochsensitive Überwachung von PFAS und weiteren Spurenstoffen durch Anreicherung an Passivsammlern und frachtbasierte In-situ-Kalibrierung; er ist praxisbewährt im Wasserwerksbetrieb, liefert auch bei sehr niedrigen Konzentrationen (bis 1 ng/L) verlässliche Ergebnisse mit geringem Analyseaufwand und kann vielseitig in druckbeaufschlagten Brunnen-, Abwasser- und Industrieanlagen eingesetzt werden.
zum Abstract im Tagungsprogramm
Weiterführende Informationen:
• Produktinformationen GCI
• Fachartikel (Hein et al. 2025, „Grundwasser“)
• Methodischer Hintergrund (Hensel et al. 2024, ACS ES&T Water)
Einfluss von Fremdwassereinleitungen auf den Wasserhaushalt des Seddiner Sees unter aktuellen und zukünftigen Klimabedingungen
12.03.2026 | 11:15–11:30 | Session S16.1 | ID 131
präsentiert von Felix Möhler (GCI GmbH)
Der seit Jahrzehnten sinkende Wasserstand des Großen Seddiner Sees und seine enge hydraulische Kopplung mit dem Grundwasser wurden mithilfe eines dreidimensionalen, instationären Grundwassermodells untersucht, um die Wirkung möglicher Fremdwassereinleitungen unter aktuellen und zukünftigen Klimabedingungen zu bewerten; die Ergebnisse zeigen, dass Einleitungen grundsätzlich zur Stabilisierung beitragen können, ihr langfristiger Erfolg jedoch stark von klimatischen Entwicklungen und angepassten Einleitmengen abhängt.
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Ein Ansatz zur möglichen Beschleunigung einer Wasserwerksgenehmigung bei hohem Uferfiltratanteil durch kontinuierliche Grundwassermodellierung
12.03.2026 | 12:00–12:15 | Session S16.1 | ID 173
präsentiert von den Berliner Wasserbetrieben
Vor dem Hintergrund steigenden Wasserbedarfs in Berlin wird die mögliche Wiederinbetriebnahme des Wasserwerks Jungfernheide modellgestützt untersucht: Ein großräumiges Grundwassermodell bewertet hydraulische Auswirkungen, Uferfiltratanteile, Rohwasserqualität sowie Nutzungskonflikte (u. a. Geothermie) und dient zugleich als Grundlage, um tragfähige Ausbauvarianten zu entwickeln und Genehmigungsprozesse fachlich zu unterstützen bzw. zu beschleunigen.
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GEBAH als digitale Plattform für hydrogeochemische Bewertung salinarer Stoffeinträge und Datenintegration
13.03.2026 | 11:00–11:15 | Session S17.2 | ID 380
präsentiert von Florian Jenn (GCI GmbH)
Im Auftrag des LBGR Brandenburg und in Kooperation mit Pikobytes GmbH wird die etablierte Bewertungssoftware GEBAH zur frühzeitigen, konzentrationsunabhängigen Erkennung salinarer Stoffeinträge in Grund- und Oberflächengewässern von einer Desktopanwendung in eine cloudbasierte, Python-gestützte SaaS-Plattform überführt, die eine skalierbare, sichere und workflow-integrierte Nutzung ermöglicht und hydrogeochemische Fachlogik mit moderner Datenintegration und IT-Architektur verbindet.
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Posterbeitrag
Tagebaue im Grundwasserströmungsmodell – Erweiterung der FEFLOW-Funktionalität für das Großraummodell „Rheinisches Revier“ des LANUK
11.03.2026 | 16:00–17:00 | Poster | ID 188
präsentiert von Dr. Franziska Mehler (GCI GmbH)
Für das großräumige Grundwassermodell des Rheinischen Reviers wurden bergbauspezifische IFM-Module entwickelt. Diese ermöglichen die dynamische Abbildung des Tagebaufortschritts, Parameterwechsel sowie die Berücksichtigung von Bathymetrie und Restseen im Modell.
zum Abstract im Tagungsprogramm
Wir freuen uns auf den fachlichen Austausch in Leipzig. Nutzen Sie die Gelegenheit zum persönlichen Kontakt: Treffen Sie uns auf der Tagung, sprechen Sie uns an oder vereinbaren Sie gerne vorab einen Gesprächstermin. Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen.
Neuer Fachartikel in Kooperation mit den Berliner Wasserbetrieben veröffentlicht
In Kooperation mit den Berliner Wasserbetrieben wurde ein neuer Fachartikel zum Thema Rohrpassivsammler in der Zeitschrift Grundwasser (Springer Nature) veröffentlicht. Der Beitrag stellt eine innovative Messeinrichtung zur zeitintegrativen Überwachung von Spurenstoffen im urbanen Wasserkreislauf vor.
Der Rohrpassivsammler ermöglicht die Erfassung repräsentativer Durchschnittskonzentrationen über Tage bis Wochen – auch in unter Druck stehenden Systemen und bei stark schwankenden Stoffkonzentrationen. Anwendungsbeispiele zeigen u. a. die erfolgreiche Quantifizierung von Industriechemikalien und PFAS bis in den Spurenbereich sowie den rückwirkenden Nachweis kurzzeitiger Stoffeinträge.
🔗 Zum vollständigen Artikel frei einsehbar über Springer Nature - Shared It:
🔗 Artikel bei der Zeitschrift Grundwasser:
Hein, JH., Hensel, T. & Zietzschmann, F. Rohrpassivsammler – Eine innovative Messeinrichtung zur zeitintegrativen Überwachung anthropogener Wasserinhaltsstoffe im teilgeschlossenen Wasserkreislauf. Grundwasser - Zeitschrift der Fachsektion Hydrogeologie (2025).
https://doi.org/10.1007/s00767-025-00602-2
mehr Infos zum Rohrpassivsammler:
Infos zum Rohrpassivsammler auf der GCI Webseite
GCI unterstützt den HYDMOD 2025 Workshop
Wir freuen uns, den 20. HYDrological MODeling Workshop (AG HydMod) mit einer Spende zu unterstützen! Die Veranstaltung findet vom 21. bis 23. Juli 2025 am GFZ Helmholtz-Zentrum in Potsdam statt.
Unter dem Motto "Water Without Borders – Exploring the Links Between Hydrology and Hydrogeology" bringt der Workshop NachwuchswissenschaftlerInnen zusammen, um aktuelle Herausforderungen wie Klimawandel, Extremereignisse und grenzüberschreitende Umweltverschmutzung zu diskutieren. Neben wissenschaftlichen Vorträgen und Workshops stehen Networking und Karriereförderung im Mittelpunkt.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: hydmod25.github.io
oder im Flyer: HydMod2025
Vortrag auf der DVGW-Fachkonferenz zu Resilienzstrategien in der Wasserversorgung
Am 18. und 19. März 2025 fand die Online-Fachkonferenz "Resilienzstrategien und Risikomanagement in der Wasserversorgung" des DVGW statt. GCI war mit einem Thema aus der Praxis vertreten und zeigte die Auswirkungen des Klimawandels auf Einzugsgebietsebene für ein Wasserwerk in Sachsen-Anhalt auf Basis einer modellgestützten Bearbeitung. Damit leistete GCI einen Beitrag zur Diskussion über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze in der Wasserversorgung.
Weiterhin thematisierte die Konferenz unter anderem:
Vortrag beim 26. Symposium "Strategien zur Sanierung von Boden und Grundwasser"
Am 25. November 2024 hielt Herr Hein einen Vortrag zum Thema "GCI-Rohrpassivsammler – Eine Innovation zur Überwachung von PFAS und anderen Wasserinhaltsstoffen" auf dem 26. Symposium „Strategien zur Sanierung von Boden und Grundwasser“ in Frankfurt am Main. Die Veranstaltung, die sich mit aktuellen Fragestellungen und Herausforderungen der Boden- und Grundwassersanierung beschäftigte, war ein wichtiger Treffpunkt für Fachleute aus Forschung, Praxis und Industrie.
Herr Hein stellte in seinem Vortrag den innovativen GCI-Rohrpassivsammler vor, ein neues Verfahren zur Überwachung von PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sowie anderen Wasserinhaltsstoffen. Der Vortrag stieß auf großes Interesse beim Publikum, das die Innovation als wertvollen Beitrag zur Überwachung und Sanierung von Boden und Grundwasser sieht. Wir danken allen Teilnehmern für den regen Austausch und die spannenden Diskussionen.
Für alle, die mehr über die GCI-Rohrpassivsammler erfahren möchten, stellen wir nun die Vortragsfolien als PDF-Datei zum Download bereit. Diese können Sie über den folgenden Link herunterladen:
Das 26. Symposium bot zudem zahlreiche Einblicke in die neuesten Forschungsergebnisse und Technologien zur Sanierung von Boden und Grundwasser und beleuchtete unter anderem die Herausforderungen im Umgang mit persistenten und toxischen Stoffen. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch praxisorientierte Lösungen und innovative Ansätze für eine effiziente Sanierung diskutiert.